Krinnenalpe und Herz-Jesu Feuer





Beschreibung der Tour:
 

Herz-Jesu-Fest
Das Herz-Jesu-Fest kam im 17. Jahrhundert durch die Ordensgemeinschaften der Oratorianer und Salesianerinnen in die Weltkirche. In der Bibel, besonders bei Johannes, steht Herz für "das gesamtmenschliche, leib-geistige Personleben". Die Kirchenväter sahen die Verbindung vom Herzen Jesu - seiner Wunde am Kreuz, aus der Blut und Wasser flossen - zum Ursprung der Kirche und der Sakramente. Daran knüpfte die Theologie und Mystik seit dem 12. Jahrhundert an. Stand schon hier die Liebe Christi im Vordergrund, betonte die Devotio Moderna des 14. Jahrhunderts besonders diesen Aspekt. Wie deren bedeutendstes Werk - die "Nachfolge Christi" des Thomas von Kempen (um 1380-1471) - forderte die religiöse Bewegung eine persönliche Beziehung zu Gott.

Der Oratorianer Johannes Eudes (1601-1680) feierte erstmals 1672 in seiner Gemeinschaft ein Herz-Jesu-Fest. In den folgenden Jahren setzte sich die Salesianerin Margareta Maria Alacoque (1647-1690), unterstützt vom Jesuitenorden, dafür ein.

Doch erst 1856 führte Pius IX. das Fest für die ganze Kirche ein. Im 19. Jahrhundert breitete sich die Verehrung des Herzens Jesu zur Abwehr politisch-kirchenfeindlicher Angriffe aus. Staaten, Völker und der Erdkreis wurde ihm mehrfach feierlich geweiht, so 1899 die Kirche durch Papst Leo XIII., 1915 Österreich durch Kardinal Friedrich Gustav Piffl, 1925 die Welt durch Pius XI. In diesen Jahrzehnten wurden auch zahlreiche Herz-Jesu-Kirchen errichtet.

Der Termin des Hochfestes "Heiligstes Herz Jesu" kam mit der Neuordnung des liturgischen Kalenders (1969) auf den dritten Freitag nach Pfingsten. Auch der erste Freitag im Monat bzw. dessen Vorabend stehen im Zeichen dieser Idee. In Tirol wird das Fest seit 1796 jeweils am zweiten Sonntag nach Fronleichnam feierlich begangen. Neben Hochämtern, Ansprachen und Prozessionen sind Bergfeuer am Herz-Jesu-Fest weit verbreitet.

Quelle:https://www.erzdioezese-wien.at/site/nachrichtenmagazin/schwerpunkt/papstfranziskus/article/66138.html


Informationen und Sehenswertes zur Tour:
 
Herz-Jesu-Feuer in Österreich
Ein mittelalterlicher Brauch, der auch in Tirol eine lange Tradition hat, sind die Bergfeuer, die zur Sonnenwende um den 21. Juni entzündet werden. Zahlreiche Vereine und Gruppen machen sich jedes Jahr auf den Weg, um an diesem Abend ihr Höhenfeuer zu entzünden und so den längsten Tag im Jahr zu feiern. Kurz nach Einbruch der Dunkelheit leuchten große Sonnwendfeuer von den Bergen und bieten eine mystische Kulisse. Im Juni sind wieder spektakuläre Feuerbilder mit unterschiedlichen Motiven und Symbolen zu sehen.

Vielerorts wird in Tirol auch das Herz-Jesu-Feuer entzündet. Dieses geht auf den Herz-Jesu-Schwur im Jahr 1796 zurück, mit dem die Tiroler Einheit im Kampf gegen Franzosen und Bayern hergestellt werden sollte. Zum Zeichen des Schwurs wurden damals Bergfeuer entfacht. Seit 2020 wurden diese Feuer zum immateriellen Kulturerbe Österreichs erklärt.

Veranstaltungsorte:
  • Ehrwald (Tiroler Zugspitz Arena)
  • Innsbruck (Gute Aussicht über die Nordkettenbahnen)
  • St. Johann in Tirol (Oberndorf, Kirchdorf und Erpfendorf) Gute Aussicht von der Bergstation Harschbichl (St. Johanner Bergbahnen)
  • Niederau (Markbachjoch)
  • Tannheim (Tannheimer Tal)
  • Westendorf (Brixental)
  • Kartitsch (Osttirol, Hochpustertal) Dörfer und der Grat des Karnischen Kamms sind beleuchtet.
  • Ellmau (Wilden Kaiser)

    Religiöse Symbole: Kreuze, Tauben, Herzen



    Quelle: https://www.tirol.at/reisefuehrer/kultur-leben/brauchtum/sonnwend-herz-jesu-feuer

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